Bis hierhin hat es Spaß gemacht

In der letzten Zeit habe ich mir so meine Gedanken über diesen Blog gemacht.
Er war eine Art öffentliches Musikmerkbuch, Kommunikationskanal, Ort anregender Selbsterkenntnisse, und vieles mehr.
Zu Anfang verfiel ich der Traffic-Jagt, freute mich, wenn Postings einschlugen und war ernüchtert, wenn andere gar nicht angeklickt wurden.
Ich übte mich in der online Kommunikation, entdeckte die online Welt der Blogs, der „ i likes“ .
Surfte über radikale, kuriose, religöse, werbende, versteckt werbende, sportliche, künstlerische, private, esoterische, ironische, politische, bastelnde, … Blogs. Ich hab sie nicht alle gesehen, aber eine ganze Menge. Ich war neugierig, wollte wissen wie geht das, was passiert da, warum macht man das.
Das hat Zeit gekostet, war gut und hat mich viele Dinge gelehrt. Damit soll es jetzt nicht vorbei sein, allerdings auf Dauer mit diesem Blog in seiner jetzigen Inhalts-Funktionsweise.
Ich denke schon länger über eine, für mich,  sinnvollere Art des Bloggens nach.
Nach 3 Jahren auf dieser Plattform fällt es tatsächlich nicht leicht von dem „Alten“ loszulassen.
So wird es hier noch eine Zeit weiter dümpeln und im Hintergrund etwas Neues entstehen, bis dann der Ausknopf gedrückt wird.
Für heute einen sonnigen Gruß in den Tag mit einem Stück, welches schon mal hier erklingen durfte.

18 Gedanken zu “Bis hierhin hat es Spaß gemacht

  1. “Sinnvollere Art des Bloggens” macht mich neugierig. Hast Du schon was ins Auge gefasst? Werden wir das Neue aus dem Hintergrund zu sehen bekommen? Fragen über Fragen tun sich auf …

    • ja, da ist was im Auge ( immer diese Augen ), ich würde gerne einen Blog mit vielen Co-Autoren machen.
      Thema Ideen die die Umwelt schonen, Geldsparen helefen, moralisch ökonomisch, ethisch vertretbar sind.
      So was wie Wasser beim Zähneputzen nicht laufen lassen.
      Aber nicht mit erhobenen Zeigefinger sondern als nützliche Ideensammlung um die Welt ein klitzekleinwenig besser zu machen.
      Es gab und gibt so etwas schon, aber warum nicht noch mehr davon?!
      Hier ein Beispiel, aber der letzte Satz im Artikel lässt grübeln:
      http://de.wikipedia.org/wiki/We_Are_What_We_Do
      Wenn du Lust hast, plane ich dich als Co-Autorin mit ein.

      Klar werde ich auch eine private Seite basteln, für all den anderen Kram, den Namen hab ich schon:-)

      • Na, da bin ich ja gespannt, was sich noch so entwickeln wird. Ich werde dann schauen, ob ich etwas Sinnvolles beitragen kann.

        Wie ist der Name der privaten Seite? Oder soll das noch ein Geheimnis bleiben?

      • ein glueck?, Sinn & Volles, Die Privatenpartei, entspannt gewickelt, Geh Heim du Nis aber ernsthaft, ich habe noch keinen blassen Schimmer.
        Der muss mir einfach zufallen

  2. *gruebelnd* zwanzigzwölf scheint das Jahr des Loslassens zu werden … ich bin gespannt.

    Aber wie wär’s denn, anstatt den Aus-Schalter einfach nur den Pause-Knopf zu drücken.

  3. Ich bin jetzt schon gespannt. Allerdings verträgt sich sinnvoll nicht unbedingt mit Traffic-Jagd. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.
    Gelegentlich bin ich ja auch um Sinnhaftigkeit bemüht :-)

  4. 2012 scheint bei Dir ein Jahr des Umbruchs zu werden. Wir sind gespannt und erwartungsfroh. Passenderweise machen wir uns momentan auch Gedanken über unseren Blog, denn bisher ist es nicht das, was wir eigentlich wollten …

  5. (Ich hatte mich bereits über den Like-Button gewundert)
    Die Idee der nützlichen Artikel und sinnvollen Hinweise finde ich sehr gut. Was ist nicht so ganz verstehen: warum musst Du ein neues privates Blog basteln?

  6. Stufen

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
    Hermann Hesse

    Falls ich hier das © verletzen sollte, lösch es einfach. Aber das Gedicht fiel mir spontan ein.
    LG

  7. Pingback: Mutmacher | Quilt-Traum

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